Letzte Änderung: 13.07.2016
7. Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz Klimaschutz durch neue Wege beim Bauen und Wohnen

Die Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz wird alle zwei Jahre veranstaltet und ist wichtige Impulsgeberin für eine nachhaltige Entwicklung in Neumarkt.

2016 fand bereits zum 7. Mal die Neumarkter Nachhaltigkeitskonferenz statt. Sie wurde unter dem Titel "Klimaschutz durch neue Wege beim Bauen und Wohnen" am 6. Mai in den Festsälen der Residenz durchgeführt. Wie Oberbürgermeister Thomas Thumann bei der Vorstellung erläuterte, hat man bei den bisherigen Konferenzen jeweils ein Thema von verschiedenen Aspekten aus beleuchtet. Dies wurde auch wieder so gemacht. "Mit dem Thema Klimaschutz beim Bauen und Wohnen haben wir sicherlich den Puls der Zeit erwischt", so Neumarkts Stadtoberhaupt. "Die hochrangigen Referenten werden dafür sorgen, dass sowohl Fachleute als auch Interessierte viele Anregungen und Impulse erhalten können." Für Stadträtin und Referentin für Nachhaltigkeitsförderung Ruth Dorner war es Ziel der Konferenz, "einen Motivationsschub für jedermann zu geben. Die Referenten wissen, worüber sie sprechen."

Am 6. Mai 2016 wurde dazu das Thema von den Referenten näher beleuchtet. Prof. Dr. Uwe Schneidewind, der Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH widmete sich dabei dem Thema "'Die Stadt der Zukunft': Trends, Handlungsfelder und Chancen". Prof. Ing. Alexander Rudolphi, der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen folgte danach mit seinem Vortrag über "'Das Haus der Zukunft': Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit - ein Widerspruch?" Nach einer kurzen Pause ging es weiter mit Praxisbeispielen, zunächst von Architekt Holger König, der den Bau einer Grundschule im Rahmen von Klimaschutzvorgaben darstellte. Ralf Bermich von der Stadt Heidelberg zeigte anschließend eine "Null-Emissions-Siedlung", wie sie in Heidelberg mit der Bahnstadt verwirklicht wurde. Wie Ralf Mützel, der Leiter des Amtes für Nachhaltigkeitsförderung erläuterte habe man bei der Konferenz sowohl theoretisch wie praktisch beides im Blick: das Gebäude für sich genommen und das Gesamtkonzept einer nachhaltigen Stadt bzw. eines Stadtteils. Da sich aus der Zuhörerschaft viele Fragen ergaben, wurde die Konferenz nach den Vorträgen daher mit einer Fragerunde abgeschlossen.

Am Nachmittag folgte nicht nur für die Konferenzteilnehmer, sondern für alle Interessierten ein Begleitprogramm zu dieser Nachhaltigkeitskonferenz. Von 13:00 bis 17:00 Uhr gab es auf dem Residenzplatz eine Verkauf- und Informationsmesse zum Thema "Nachhaltiges und energieeffizientes Bauen".

 

 


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